Beate Absalon & Matís d’Arc

Beate Absalon forscht als Kulturwissenschaftlerin zu „anderen Zuständen“ wie Geburt, Trauer, Hysterie, Schlaf, radikalem Glück & kollektiver Freude oder sadomasochistischen Praktiken. Nachdem sie zunächst untersucht hat, wie Seile aktive Passivität hervorrufen können – durch Bondage, aber auch im Puppenspiel oder politischen Aktivismus – promoviert sie derzeit über erfinderische Formen der Sexualerziehung jenseits klarer Anweisungen und experimentiert mit eigensinnigen Lebensentwürfen, die Unsicherheit, Verletzlichkeit, Widersprüche und lustvolles Aufbrausen. Ihre Essays erscheinen auf www.luhmendarc.com/the-pillow-blog. Ihr theoretisches Interesse wird durch die Praxis genährt, da sie sich und andere gerne in ekstatische Zustände versetzt. Sie gestaltet ihre Workshops und Sessions als gemeinsames Erlebnis, in dem scheinbar dumme Fragen gefördert und Scheitern erlaubt, in dem die Suche nach dem eigenen Stil und nach Zusammenhängen gefördert wird – und sich dagegen wehrt, auf sich genommen zu werden.

www.luhmendarc.com

matis

Matís d’Arc: Seil, BDSM- und Play-Enthusiast, Workshop-Moderatorin, Sexarbeiterin, Coach und manchmal Künstlerin und Performerin. Nach dem Studium zeitgenössischer Literatur und Arbeiten in den Bereichen zeitgenössische Musik und Tanztheater fand Matís eine experimentelle Heimat in der Berliner Schwelle7, wo Choreografie und Performancekunst mit Kink verschmolzen. Seitdem wird er von der Überzeugung getragen, dass die bewusste und praktische Auseinandersetzung mit Körper, Intimität, Sexualität und Machtspiel nicht nur viel Freude bereitet, sondern gleichzeitig einen besonderen Zugang zur eigenen Persönlichkeit und einen Weg zu ihr eröffnen kann seine Entwicklung. Um dieses Potenzial auszuloten und anderen die Möglichkeit zu bieten, Neues auszuprobieren und zu entdecken, entwickelte er 2013 das Label luhmen d'arc, um Spielräume, Jams, Workshops, Sessions, Vorträge und Kunstprojekte zu schaffen; hauptsächlich in Zürich und Berlin, aber auch im Ausland.

www.luhmendarc.com

Workshop

WIE WERDE ICH EIN/E BESSERE/R LIEBHABER*IN? I – „Details“

Der Teufel steckt im Detail. Wir können noch so viele Tantrakurse buchen, noch so viele Sex-Tipps lesen, noch so sehr unsere Körper shapen und trotzdem kann das Liebesspiel am Ende durch das Verpassen der ganz kleinen und simplen Köstlichkeiten scheitern. Der Fokus auf große Spektakel - auf perfekte Bondage-Skills oder Squirtinggarantien - kann manchmal sogar eher ablenken von Intimität und dazu dienen, sich dahinter zu verstecken. In diesem Workshop wimden wir uns den den Mini-Lüsten der Verführung, weil manchmal zum Entzücken schon ein besonderer Blick reicht. Wir tauschen uns zudem radikal ehrlich dazu aus, was gute Lover für uns ausmacht - und ob sich Geborgenheit und damit die Möglichkeit zur Erregung nicht gerade paradoxerweise dann einstellt, wenn man sich selber mal mit dem ganzen Optimierungswahn in Ruhe lässt und darauf pfeift, bessere Liebhaber*innen werden zu wollen...

Workshop

WIE WERDE ICH EIN/E BESSERE/R LIEBHABER*IN? II – „Kontexte“

Die exakt gleiche Sache kann in einem Moment Spaß machen und erregend sein, im nächsten Moment nerven und aggressiv machen. Deswegen bringt das Anwenden toller Sextipps auch nix, wenn das Licht zu hell und die Geräuschkulisse zu laut sind oder wenn die Geliebten noch gestresst von der Arbeit sind. Deswegen lohnt es sich, dem Schaffen eines wohligen Rahmens mehr Aufmerksamkeit zu schenken - einem, in welchem sich die Körper geborgen fühlen. Welche Lustbremsen können eliminiert, welche Ekstaseförderer mehr eingeladen werden? In diesem Workshop werden wir auf verspielte Weise quasi zu den Architekten von sexy Kontexten, gehen die einzelnen Pfeiler und Fundamente anregender Räume (die in und um uns sein können) durch und kreieren sie zum vergnügten Ausprobieren!

de_DEDeutsch
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