Dozent*innen

Transformativer Hedonismus: talk (and play)

Warum bist du zur Xplore gekommen? Hattest du das Gefühl, dass etwas in deinem Leben gefehlt hat, das dich dazu brachte, nach sexpositive Communities und einer Erweiterung deines sexuellen Horizonts zu suchen? Wie kann diese Erforschung der sexuellen Befreiung und des hedonistischen Lebens zu Veränderungen in sich selbst, deinen Communities, der Gesellschaft und dem Planeten führen? 

In dieser Session untersuchen wir in Einzel- und Kleingruppen, warum wir hier bei Xplore sind und wie wir mehr "Das Da" in unser Leben bringen können. Wir beschäftigen uns eingehender mit Themen, wie wir mehr Hedonismus, Lust und Freude in jeden Moment unseres Lebens integrieren und mögliche persönliche Hindernisse identifizieren können. Fühle dich eingeladen, diese Sitzung mit dem Plan zu verlassen, eine Aktion durchzuführen, um die hedonistische Energie und das Lernen über sexpositive Räume hinaus zu transformieren. Join to explore transformational play!

Männer * berühren Männer *

Männer*, vor allem Cis-Männer, nehmen in dieser Welt viel Raum ein und haben eine Menge Macht über andere. Aber ist "Macht über Jemanden" immer gleich "Ermächtigung", und ist es möglich, sich für weniger Privilegierte aus einem Gefühl persönlicher Erdung und Verantwortung einzusetzen, und nicht einem Gefühl von Entschuldigung? Können Zuhören und Empfangen auch für Männer* Quellen der Kraft sein? Dieser Workshop schlägt vor, daß die Beziehung von Männern* zueinander einen starken Effekt darauf hat, wie sie sich auf Andere beziehen, und daß somatische Arbeit eine wichtige Rolle einnehmen kann, indem sie einen sicheren Raum schafft, in dem Männer* untereinander Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und gegenseitige Unterstützung - jenseits ihres Genders oder ihrer Orientierung praktizieren können. Mit Männer* meinen wir alle, die sich als solche identifizieren oder die sich entlang des Spektrums von Männlichkeit bewegen, z.B. Cis-, Trans*-, Inter*männer, und nichtbinäre Menschen. Wir begreifen die Ausdrücke Mann*, männlich* und maskulin* als Sache der Selbstdefinition und laden alle zu diesem Workshop ein, die mit diesen Identitäten in Resonanz gehen.

Das Gegenmittel zum Kapitalismus ist Gemeinschaft

Was bedeutet es, gemeinsam mit unseren Körpern zu arbeiten? Und wie kann eine Gemeinschaft die Bedürfnisse ihrer Individuen nicht unterwandern, sondern bestärken, und andersrum? Wir werden uns auf somatische Arbeit, Clubbing, magische Gruppenprozesse und den Alltag beziehen, und werden (in Bewegung) reflektieren, in wiefern "Rumtanzen" eine tatsächliche gesellschaftliche Veränderung mit sich bringen kann, oder ob wir uns das nur einreden, um unseren ganzen Berliner Nabelschau-Bullshit zu rechtfertigen.

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